Dies ist "meine" "private" Seite. Das bedeutet hauptsächlich, dass ich hier über mich selbst schreibe und auch über diese Seite direkt erreichbar bin.
Mein Name ist Thomas Manegold und ich bin freischaffender Autor, Künstler, Mediengestalter, Sprecher, Produzent, Veranstalter. Ich war u.a. schon Baufacharbeiter, Journalist, Student, Bühnentechniker, Musikant, Gastronom und DJ. Letzteres bin ich immer noch, nur ist es mit dem Auflegen ein bisschen wie mit dem Modeln. Ein Leben lang Party ist unglaubwürdig, ungesund und unbefriedigend. Deshalb habe ich mich aus diesem Metier etwas zurückgezogen und trete als DJ seltener in Erscheinung. Das bedeutet aber auch, dass ich die wenigen Parties mit der selben Inbrunst, Energie und Begeisterung angehen kann, wie all meine Events seit über 20 Jahren.
Seit 2004 bin ich Wahlberliner und seit 2007 Periplanetaner.
Periplaneta ist ein Berliner Verlag, der nicht nur all meine Publikationen veröffentlicht und vertreibt. Ihm gehören auch ein Studio, eine Lesebühne und ein Kreativzentrum an und so stellt Periplaneta die besten Voraussetzungen für eine freie, kreative Denker- und Künstlergemeinschaft dar. Das ist seit jeher mein erklärtes Lebensziel und deshalb gehört Periplaneta auch all meine Energie.
Ich bin ein Workoholic. Endstadium. Nein, das ist
keine Krankheit. Es gibt kürzere und langweiligere Leben, als das
meine. Ja, auch ein paar gesündere, aber die will ich nicht. Tabletten
gegen das, was ich bin und von dem andere behaupten, das ich es habe,
gibt es auch, aber die fress ich nicht. Nein. Auch nicht die Wahrheiten
der anderen, weil die meistens aus dem Fernsehen kommen und sich in den
Hirnen der Satten vermehren, wie die Karnikel auf Viagra. Stattdessen
Freiheit, Manie und Depression im wilden Wechsel, Opposition und
Bigotterie, zwei Göttinnen, die eine ist die sogenannte Frau fürs
Leben, die große Liebe, die andere heißt Kreativität. Und sie verstehen
sich wunderbar.
Ich mag keine Phrasen. Bis auf eine: Am Anfang war das
Wort. Weils stimmt. Weil Schöpfung Abstraktion und jede Verlautbarung
eine Stimme voraussetzt. Weil Schrift und Stimmen die Basis sind für
eigene Bilder im Kopf, außer bei denen, die sich nur noch fertige
Bilder anschauen.
Ich habe Angst vor Menschen, die keine Stimmen im
Kopf haben. Ich habe Angst vor Menschen, die den Stimmen in ihrem Kopf
einen Namen geben, ich habe Angst vor Menschen, die nicht auf diese
Stimmen hören.
Visionen und Ziele machen das Menschsein gleichermaßen aus. Der Mensch
ist glücklich, wenn er weiß, dass Leiden dann entsteht, wenn man den
freien Willen ignoriert und dass Freiheit nichts anderes ist, als
uneingeschränkte Eigenverantwortung. Menschen neigen dazu, ihre
Selbstachtung, ihre Verantwortungen und ihre Freiheiten zum Fenster
hinauszuwerfen. Machtmenschen sind nur die Straßenfeger, die diesen
Schutt zusammenkehren und zu Goldbarren schmelzen.
Ich kann nur mit
Menschen, die praktizieren, was sie predigen, die Worte haben und ihnen
Taten folgen lassen.